Komm in den Wald! – zum schnacken, Vögel beobachten oder einfach durchatmen.
Sonntag 10.05. ab 14 Uhr am Baumhaus.
Komm in den Wald! – zum schnacken, Vögel beobachten oder einfach durchatmen.
Sonntag 10.05. ab 14 Uhr am Baumhaus.
Morgen ab 19:30 Uhr gibt es wieder Küche für Alle von #WiWaBleibt im Infoladen 🔥
Diesmal gibt es Ezogelin Çorbası (eine türkische Linsensuppe) mit Brot und Salat
Kommt vorbei 💚
Das Essen ist immer vegan, die Suppe ist diesmal nicht glutenfrei.
Einladung zum offenen Treffen 🌱
Montag 20.04 um 19 Uhr im M1 (Mokrystr. 1, Hamburg-Wilhelmsburg, DE)
Der Frühling ist nun vollends da und wir haben endlich Zeit etwas durchzuatmen.
Mit neuer Energie starten wir rein und freuen uns wenn du mit machst.
Komm vorbei, wenn du Lust hast kannst du auch direkt bei der Planung für 48h Wilhelmsburg mit.
Wie immer bereiten wir uns auch schon auf die nächste Rodungssaison vor.
Wilder Wald bleibt ganz! 🖤
So langsam zeigt sich der Frühling und wir machen wieder Mahnwache im Wald! Kommt am nächsten Sonntag den 12.04. um 14 Uhr rum auf einen Tee, quatscht mit uns über den aktuellen Stand oder geht mit beim Vogelspaziergang der Waldretter*innen.
Es wird ein veganes Picknick geben, fall ihr mitessen möchtet bringt gerne selbst Geschirr und Besteck mit :)
Donnerstag 26.03.2026 im Infoladen Wilhelmsburg ab 19:30 Uhr.
Wir kochen leckeres veganes Essen für euch alle – und ihr spendet für neues Material und Anti-Repressionskosten!
Sonntag 29.03.2026 ab 14 Uhr
Der (erstmal) gerettet WiWa soll einen wunderbaren Frühling haben! Deshalb befreien wir ihn von Müll. Dafür brauchen wir eure Hilfe – schnappt euch Handschuhe und feste Schuhe und los geht’s! Säcke und Zangen stellen wir.
Treffpunkt: Georg-Wilhelm-Straße/ Provinziallbrücke über den Ernst-August-Kanal.
Sonntag 12.04.2026
Wann: ab 11 Uhr klettern und ab 14 Uhr picknicken
Wo: Wilder Wald, Baumhaus
Wir zeigen euch die Kletterbasics und das Baumhaus. Anschließend quatschen wir bei veganem Essen darüber, was Waldbesetzungen mit Anarchismus zu tun haben.
Beim Klettern können max. neun Menschen mitmachen, meldet euch bei wilderwald@riseup.net an. Kletterkram haben wir. Zum Picknick könnt ihr alle kommen, bring bitte Teller und Besteck mit.
Das Klettern fällt bei schlechtem Wetter leider aus. Wegbeschreibung und weiteren Infos findest du hier.
Montag: Nachmittags wurde das Waldstück eingezäunt, für das eine Rodungsgenehmigung vorlag. Der Zaun wurde von BM-Bau selber aufgestellt, der Firma, deren Grundstück dort erweitert werden sollte.
Dienstag: Um 6 Uhr wurde ein Bagger mit Aufsatz zum Bäume fällen angeliefert. Zu der Zeit befanden sich bereits ca. 20 Menschen im bedrohten Waldstück und weitere Menschen auf Straße und Gehweg davor. Damit hatten sie wohl nicht gerechnet und auch die Polizei vorher nicht informiert. Die war erst um 7 Uhr da, zu unserer täglichen Mahnwache. BM dachte wohl, sie könnten alleine still und heimlich früh morgens Tatsachen schaffen. Stattdessen fand eine lautstarke Versammlung statt und das Waldstück war besetz.
Gegen 9 Uhr umstellten Cops das besetzte Gebiet, schickten Menschen am Boden und Journalist*innen raus und machten Durchsagen, dass alle gehen sollen.
Um 10 Uhr erreichte uns dann die Nachricht, dass vorerst nicht gerodet werden durfte, bis zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts über den Eilantrag des NABU. Der Rodungsbagger war aber weiter einsatzbereit, also blieben die Menschen im und am Wald. Vertrauen ist gut, Besetzung ist besser.
Die Cops machten weitere Durchsagen, dass BM-Bau die Menschen wegen Hausfriedensbruch angezeigt hätte und sie deshalb weggehen müssten oder geräumt würden. Das betroffene Gebiet gehört noch der Stadt, der Grundstückstausch soll erst nach Rodung und Aufschüttung passieren. Wir wissen nicht, ob BM schon das Hausrecht hat. Wenn nicht, war der Strafantrag ungültig.
Ab 11.11 Uhr (ja echt!) begannen die Cops, Menschen vom Boden und mit Leitern und Flaschenzügen aus den Bäumen und von den Bauzaunsstrukturen zu räumen. Um ihre Leitern aufzustellen, haben sie Bäume gefällt – nachdem eine Rodung vom Gericht verboten worden war! Einige junge Ahornbäume und etliche Sträucher fielen der Zerstörungswut der Cops zum Opfer.
Danach wurden die meisten Menschen mit Schmerzgriffen abgeführt, auch, wenn sie nur am Boden standen und Essen hochgeben wollten. Mehrere Personen mussten anschließend medizinisch versorgt werden. Alle Menschen wurden bis zum Nachmittag freigelassen, aber es drohen Ordnungsgelder und Strafanzeigen.
Anschließend zerstörten die Cops alle Plattformen, Schaukeln usw., auch außerhalb des betroffenen Gebietes, und dabei auch noch mehr Unterholz und junge Bäume. Am Abend wurde der Bauzaun wieder aufgestellt, ausgeleuchtet und von der Polizei bewacht.
Mittwoch: Der Rodungsstop galt zunächst nur vorläufig, bis das Gericht final über den Eilantrag entscheidet. Das konnte jederzeit passieren. Daher bewachten Menschen von Sonnenauf- bis -untergang den Wald und den Bagger.
Donnerstag: Um 7 Uhr sagte uns ein Polizist, dass es um 10 Uhr eine Gerichtsentscheidung gäbe. Um 9.30 Uhr kamen vier Polizeipferde vor dem Wald an. Um 9.40 Uhr erhielten wir den Anruf, dass das Verwaltungsgericht dem Eilantrag des NABU stattgegeben und die Durchführung von Bau- und Rodungsarbeiten untersagt hat, die Genehmigung sei voraussichtlich rechtswidrig. Juhu!
Und um 9.50 Uhr fuhren ca. 10 Wannen der Bereitschaftspolizei vor. Was hatten die vor? Wir mussten die Einsatzleitung selber vor Ort über die Gerichtsentscheidung informieren und ihnen den Beschluss zeigen. Den Rest des Tages war Party angesagt und der Zaun wurde von BM abgebaut.
Freitag: Gegen 11 Uhr wurde der Bagger abgeholt und später der Zaun vollständig entfernt.
An allen Tagen fanden weitere Rodungsarbeiten auf der anderen Straßen- und Kanalseite statt. Am Freitag hat Firma AborArtist dann noch die Feinarbeiten an den Bäumen gemacht, die Anfang Februar am Waldweg gekappt worden waren.
Samstag: Aus Gewohnheit und Vorsicht ließen wir die Rodungssaison an der Mahnwache vor Ort ausklingen und genossen den Frühling.
An allen Tagen haben uns viel Dank, Erfolgs- und Glückwünsche von den Menschen aus dem Viertel und auch online erreicht. Wir sind nicht allein!
ACHTUNG: es folgen Bilder von Kettensägen, Harvester und gefällten Bäumen.








Wir sind wahnsinnig erleichtert und freuen uns riesig, dass der Wilde Wald noch ganz ist!
Wir bedanken uns von Herzen bei allen Menschen, die hierfür einen Beitrag geleistet haben – besonders bei allen, die vor dem Wald über Stunden ausgeharrt, gesungen und für uns geschrien haben. Das hat uns den Mut gegeben, durchzuhalten. Ihr seid alle großartig!
Am Dienstag haben die Menschen im Wald die Rodung verhindert, bis das Gericht entschieden hat. Ohne diese Verzögerung wären die betroffenen 800 m² des Wilden Waldes jetzt weg. BM-Bau – und im Hintergrund die Stadt Hamburg – hätten am Dienstagmorgen die geplante Zerstörung durchgezogen und den Widerspruch des NABU einfach ignoriert. Es wurde auch am Donnerstag klar, dass ein Großeinsatz der Polizei vorbereitet war, ohne die Entscheidung des Gerichts abzuwarten.
Zur Begründung des Gerichts und wie es rechtlich weiter geht, melden wir uns später. Erstmal ist die Rodungssaison vorbei und jede Rodung bis Oktober verboten.
Wir verurteilen die Räumung der Menschen aus dem Wald grundsätzlich und den Einsatz von Schmerzgriffen besonders. Diese Menschen haben mit ihrer Anwesenheit und ihren Körpern den Rechtsstaat durchgesetzt.
Die Polizei hingegen hat Bäume gefällt, nachdem das Gericht die Rodung untersagt hat. Und sie haben die Menschen erpresst, dass sie runter kommen sollen, sonst müssten sie Bäume fällen. Sie hätten einfach abrücken können, dann wäre kein Baum gefallen und keinem Menschen wären Schmerzen zugefügt worden.
Den meisten verletzten Menschen geht es bereits wieder gut. Dem Menschen mit der Handverletzung wünschen wir gute Besserung und keine bleibenden Schäden!
Diese Rodungssaison ist vorüber – aber unser Kampf geht weiter!
Diesen Winter waren nur 800 m² des Waldes akut bedroht, für das sog. Spreehafenviertel soll der ganze Wald platt gemacht werden. Der Bebauungsplan dafür ist noch nicht beschlossen, die Planungen können noch gestoppt werden!
Im Ernstfall blockieren wir jeden weiteren Rodungsversuch.
Wilder Wald bleibt!
Weitere Bilder z.B. auf Instagram @timo_knorr 💚
Wir haben heute (23.02.2026) die Info bekommen, dass ab morgen früh Dienstag 24.02.2026 gerodet werden wird! Vorbereitungen dafür werden jetzt gerade getroffen!
Der Moment in den Wald zu kommen um ihn zu verteidigen ist JETZT!
Der NABU ist informiert und wird einen Eilantrag gegen die Rodung stellen, wir müssen bis dahin verhindern, dass mit der Rodung begonnen wird!
Kommt vor 7 Uhr in den Wald (Ecke Honartsdeicher Weg/Schlenzigstraße), wir sind da und brauchen eure Hilfe.
Hier findest du eine Packliste und Infos wie du mitmachen kannst!
Geh im Wald und an der Schlenzigstraße vorbei und gib Bescheid, wenn du Vorbereitungen beobachtest, z.B.:
Das gefährdete Gebiet liegt nahe am Fahrradweg zur Veddel. Schau auf dem Weg kurz vorbei, vor allem frühmorgens! Melde dich, wenn dir etwas auffällt!
SMS oder Anruf (im Notfall): +49 (0)157 811 941 05
Telegram: @WiWaEnte oder @WiWaZK
Signal: @Ente.02 oder @ZaunK.77
Gemeinsam entgeht uns niX ✊🏽
Hier findest du viele Infos, was du im Ernstfall tun kannst, wie du dich darauf vorbereitest und was sonst noch gut zu wissen ist.
Viva la WiWa! Wir wollen das Ende der Rodungssaison gemeinsam feiern!
Am 28.02 machen wir eine Kneipe à la WiWa im Infoladen Wilhelmsburg. Seid gespannt auf unser Soli-Getränke die ANTIFAhne, auf Torte und die coolste Walddeko 🌱🔥
Kommt vorbei und feiert mit uns 💚 los geht’s um 20 Uhr bis etwa 1 Uhr (wir feiern raus aus der Rodungssaison) 🎉
Es wird sich ein moderater Konsum gewünscht, es wird kein Alkohol über 6% ausgeschenkt. Das Soli-Getränk ist alkoholfrei. Rauchen nur draußen.
Barrieren: Der Infoladen ist über drei Stufen erreichbar. Es ist eine mobile Rampe vorhanden. Es gibt eine einzelne allgender Toilette. Diese ist geräumig, aber ohne Griffstangen/nicht barrierearm. Es gibt keinen Wickeltisch.